Agenda Aktuell

BFW startet Hilfsprojekt in Südafrika: Neues Zuhause für bedürftige Familien

Mit rund zwanzig Mitarbeitern von mittelständischen Mitgliedsunternehmen wird sich der BFW vom 14. bis zum 21. November am Hilfsprojekt von Habitat for Humanity in Umgababa in der südafrikanischen Provinz Kwazulu Natal beteiligen. Der strukturschwache Landstrich ist gekennzeichnet von hoher Arbeitslosigkeit und Armut. Ein großer Anteil der Einheimischen lebt in notdürftigen Behausungen oder ist an AIDS oder HIV erkrankt.

Hand in Hand mit den Einheimischen und Teilnehmern aus aller Welt werden die Immobilienprofis des BFW dort in einer Woche Eigenheime für bedürftige Familien bauen. „So können wir einigen Menschen im Kleinen helfen, mit unserer Kernkompetenz – dem Häuser bauen – ein Fundament aus Stein und Beton für eine bessere Zukunft zu schaffen“, so Ibel. Dabei setzen der BFW und Habitat for Humanity auf Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung: Die begünstigten Familien werden maßgeblich in die Projektplanungen eingebunden und bauen mit.

In den vergangenen beiden Jahren waren Mitgliedsunternehmen des BFW bereits nach Vietnam und Nepal gereist, um dort gemeinsam mit Einheimischen Häuser für bedürftige Familien zu bauen. „Eine unvergessliche und inspirierende Erfahrung“, so lautete das unisono das Fazit der Teilnehmer, die ihre Eindrücke auf Video festgehalten haben.

„Das Hilfsprojekt ist für beide Seiten gewinnbringend“, resümiert BFW-Präsident: „Unsere Mitarbeiter bringen nicht nur ihre Expertise und Arbeitskraft ein – sie bringen im Gegenzug auch neue Erfahrungen mit nach Hause, etwa durch die Arbeit im multikulturellen Team, den gegenseitigen Austausch und Einblick in Land und Kultur. So verknüpfen wir die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung mit Mitarbeiterförderung, Teambuilding und dem Aufbau von neuen Netzwerken.“

BFW-Mitgliedsunternehmen könnten ihre Mitarbeiter bis zum 31. Mai für die Teilnahme am Hilfsprojekt in Kwazulu Natal anmelden. Nähere Informationen und den Anmeldebogen finden Sie auf unserer Internetseite www.bfw-bund.de.

BFW-PM_BFW-Hilfsprojekt_in_Südafrika.pdf pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


BFW & Habitat for Humanity – Nepal

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Zusammen mit der internationalen Hilfsorganisation Habitat for Humanity baut der BFW auch in diesem Jahr wieder Stein für Stein eine Zukunft.

Folgen Sie den Freiwilligen im Reisetagebuch!

Die Region Kavre traf die Erdbeben im April und Mai 2015 mit am stärksten. Auch mehr als vier Jahre später leiden die Einwohner noch unter den fatalen Folgen der Katastrophe –
tausende Familien leben bis zum jetzigen Zeitpunkt in dürftigen Übergangsbehausungen. Habitat for Humanity unterstützt die Familien beim (Wieder-)Aufbau ihrer Häuser.

Wir bauen Häuser weitestgehend erdbebensicher und bieten so ein starkes Fundament für eine bessere Zukunft seiner Bewohner. Das Engagement der Freiwilligen verändert nicht nur das Leben der Projektbegünstigten nachhaltig zum Positiven; es ist eine unvergessliche, inspirierende und multikulturelle Erfahrung für alle Teilnehmer.
Gesellschaftliche Verantwortung, Motivation, Teambuilding, Netzwerke und Mitarbeiterförderung werden verknüpft. Kommen Sie persönlich oder schicken Sie Ihre Nachwuchsführungskräfte und
geben Sie ihnen so die Chance zu helfen und zugleich den eigenen Horizont und ihre Kontakte in die Branche zu erweitern.


Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d) in Dresden gesucht

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Für die Büroorganisation beim BFW Landesverband Mitteldeutschland e.V. suchen wir ab 1. Dezember 2019 bzw. zum nächstmöglichen Termin eine Assistenz der Geschäftsführung in Vollzeit (40 Stunden/ Woche)

Ihre Aufgaben:

  • Gästeempfang und Gästebetreuung
  • Büroorganisation, Telefondienst, Post- und Mailbearbeitung
  • Erstellung von eigenen Schreiben und Schriftsätzen jeglicher Art nach Phonodiktat für die Geschäftsführung
  • Terminkoordination und Terminvorbereitung für Mitarbeiter und Geschäftsführung
  • Erstellung von Entscheidungsgrundlagen, Statistiken, Auswertungen und Power-Point-Präsentationen
  • Koordination und Unterstützung der Büroaufgaben zwischen Mitarbeitern, Geschäftsführung und Vereinsvorstand
  • Akquise, Konzeption und Organisation, Durchführung und Dokumentation von Verbandsveranstaltungen und Gewinnung von Mitgliedern, Werbepartnern und Sponsoren
  • Website-Pflege: eigenständiges Einarbeiten und Aktualisieren von Inhalten, Terminen, Daten und Fakten
  • Anwendung und Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung
  • Rechnungswesen und Zuarbeiten zur Buchhaltung
  • Umsetzung und Erfolgskontrolle Zahlungsverkehr und Mahnwesen auf Grundlage der Debitorenliste
  • Im Einzelfall: Vertretung der Verbandsgeschäftsstelle zu Außenterminen mit möglichen Dienstreisen

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hoch- oder Fachschulstudium oder Ausbildung im Bereich Fachangestellte/r für Büromanagement, Fachangestellte/r für Büroorganisation, Kauffrau/mann für Veranstaltungsmanagement
  • mehrjährige und nachhaltige Berufserfahrung als Assistentin der Geschäftsführung in einem Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen
  • gutes Ausdrucksvermögen in der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • sehr gute Kenntnisse in MS Office Programmen und im Social-Media-Bereich
  • Erfahrungen in der Pflege von Websiten, Kenntnisse für WordPress von Vorteil
  • Ausgeprägtes Planungs- und Organisationsvermögen
  • Hohe Belastbarkeit und Zuverlässigkeit, auch in außergewöhnlichen Situationen und unter Termindruck
  • Teamfähigkeit
  • Kontaktfähigkeit
  • Kreativität und Verkaufstalent
  • Mobilität und Flexibilität (Führerschein und Pkw von Vorteil)
  • Grundsätzliche Bereitschaft zur Mehrarbeit in außergewöhnlichen Terminsituationen

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung senden Sie bis spätestens 10. November 2019 per Mail an

Zur Anzeige der E-Mail-Adresse muss JavaScript aktiviert sein.

oder postalisch an

BFW Landesverband Mitteldeutschland e.V.
Geschäftsführer Steffen Bieder
Turnerweg 6
01097 Dresden

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und auf eine konstruktive Zusammenarbeit!

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Datenschutz ausweislich unserer Datenschutzerklärung auf unserer Homepage.


1. connect & grill – Genuss und Erlebnis

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Ein Anlass zum gemeinsamen Grillen, Essen und Netzwerken war der erste Grillabend vom BFW Landesverband Mitteldeutschland Ende Juni 2019 im Stadtgut Portitz bei Leipzig. „connect & grill“ wurde gemeinsam mit den Partnern BOSCH Junkers und Velux veranstaltet. In einem vierstündigen Kurs erfuhren die Anwesenden  alle Grundlagen rund um das Thema Grill- & BBQ-Welt. (mehr …)


Ein Blick zurück: Der BFW-Deutsche Immobilien Kongress im Film

Rund 400 Gäste, eine Top-Location und ein hochklassiges Programm: Der Deutsche Immobilien Kongress 2019 des BFW Bundesverbandes hat die Erwartungen noch übertroffen. Werfen Sie mit uns, den Teilnehmern und unseren Gästen einen Blick zurück auf unsere Jahresveranstaltung im Berliner AXICA!

 

 

 


Hier sehen Sie am 21. März ab 10:30 Uhr unsere Online-Pressekonferenz!

Präsentiert werden Ihnen die Ergebnisse von BFW-Präsident Andreas Ibel und dem bulwiengesa-Generalbevollmächtigten Andreas Schulten.

 


Grundsteuer aktuell: Eckpunktepapier zur Grundsteuerreform in der Kritik

Am 1. Februar 2019 haben sich die Finanzminister auf die Eckpunkte eines Kompromissmodells zur Grundsteuerreform verständigt. Dieses sieht weitere Pauschalierungen eines wertabhängigen Modells in Bezug auf die zugrunde zu legenden Mieten (durchschnittliche Nettokaltmiete aus dem Mikrozensus statt tatsächlich vereinbarter Miete) und auf die Bodenrichtwerte (größere Bodenrichtwertzonen bzw. Ortsdurchschnittswert) vor.

Durchschnittliche Nettokaltmieten, Baujahr und Bodenrichtwerte sollen also danach zu einer Berechnung der jeweiligen Einheitswerte zusammengeführt werden. Kommunen sollen die Option erhalten, eine Grundsteuer C auf unbebaute baureife Grundstücke zu erheben.

Das Kompromissmodell zur Grundsteuerreform wird vom BFW aus nachfolgenden Gründen abgelehnt:

https://www.bfw-bund.de/handlungsfelder/steuern/grundsteuer/

Die Prämissen des BFW unter

https://www.bfw-bund.de/wp-ontent/uploads/2019/02/181004_Positionspapier_Grundsteuerreform.pdf


Mietrecht aktuell: BFW-Bewertung zur Evaluation der Mietpreisbremse

Das DIW hat im Auftrag des BMJV die Mietpreisbremse evaluiert und die Ergebnisse am 24.01.2019 vorgelegt. Aus den ideologisch geprägten Ergebnissen dieser Metastudie leitet das BMJV politische Optionen zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse ab. Demgegenüber kritisiert der BFW, dass in der Studie nicht die Ergebnisse von Maßnahmen der Länder zur Erhöhung des Wohnungsangebots untersucht worden, die nach der gesetzlichen Zielsetzung mit der regional und zeitlich begrenzten Mietpreisbremse hätten gekoppelt werden müssen. Die Untersuchung ist daher bereits in der Grundkonzeption unvollständig. Die Kausalität zwischen Mietpreisbremse und Verlangsamung des Mietanstiegs wird nicht nachgewiesen, so dass aus den Ergebnissen der Untersuchung auch keine Option zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse abgeleitet werden kann. Mehr unter 190201__Arbeitspapier_DIW_Gutachten _ Mietpreisbremse


Quo vadis, Immobiliensteuern? Steuerforum des BFW gibt Perspektiven für 2019

In seiner Eröffnung skizzierte Dr. Christian Birkholz, Vorsitzender des BFW Fachausschusses Steuern, aktuelle steuerliche Konzepte für den Neubau. Hier bewertete Birkholz insbesondere die geplante Ausgestaltung der Sonderabschreibung äußerst kritisch: „Mit der Kostenobergrenze von 3.000 EUR/qm sieht der Gesetzentwurf zur Sonder-AfA eine Höhe vor, die derzeit am Markt nur in Sonderfällen und kaum in Ballungsgebieten unterschritten werden kann. Die Kostenobergrenze muss daher deutlich erhöht werden, um das gesetzliche Ziel zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu erreichen. Statt auf den Preis pro Quadratmeter Wohnfläche muss es hierbei auf die Gesamtkosten für die jeweilige Wohnung ankommen. Denn gerade kleinere Wohnungen werden perspektivisch stärker nachgefragt und dürfen nicht wegen des höheren Kostenaufwands von der Förderung ausgeschlossen werden.“

Als Hürdenlauf für Immobilienunternehmen gestaltet sich auch die Umsetzung der Energiewende und des Mieterstroms, wie Jan Evers und Solveig Wickinger (Trinavis) in ihrem anschließenden Vortrag verdeutlichten. Welche Lösungsansätze sich für die Unternehmen angesichts der gesetzlichen Defizite bieten, wurde anschließend mit den Teilnehmern diskutiert.

Den dringlichen Reformbedarf bei der Grunderwerbsteuer hob Prof. Dr. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in seiner Präsentation hervor: „Die Grunderwerbsteuer ist ein wesentliches Hemmnis für die Wohneigentumsbildung und den Neubau in Deutschland. Andere Länder sind in der Gestaltung dieser Steuer wesentlich umsichtiger. In den Niederlanden etwa wird der Neubau von der Steuer befreit, da bereits Mehrwertsteuer anfällt, in Großbritannien werden durch die Kombination von Freibetrag und Stufentarif vor allem Geringverdiener entlastet. An diesen Beispielen sollte sich auch Deutschland orientieren.“

Auch Martin Görlitz (Deloitte) skizzierte in seinem Vortrag notwendige Eckpunkte einer Reform der Grunderwerbsteuer und forderte eine praxistaugliche Ausgestaltung, die den Unternehmen auch zukünftig rechtliche Dispositionssicherheit erhält. „Dazu gehört insbesondere auch, dass durch geeignete Übergangsregelungen gewährleistet wird, dass in der Vergangenheit realisierte Vorgänge von Neuregelungen nicht berührt werden“, so Görlitz.

Auf die unterschiedlichen Reformmodelle bei der Grundsteuer ging Mario Mühlbauer (Dr. Hanns Maier GmbH & Co) in seinem Vortrag ein: „Soll innerhalb des vom Bundesverfassungsgericht vorgegebenen Zeitrahmens eine tragfähige Reform der Grundsteuer gelingen, führt an dem flächenbezogenen Äquivalenzmodell kein Weg vorbei. Das Äquivalenzmodell ist mit dem geringsten Erhebungsaufwand verbunden und vermeidet wirtschaftliche und soziale Verwerfungen, da es zu einer deutlich gleichmäßigeren Verteilung der Steuerlast führt.“

Die Erwartungen der Immobilienbranche an die Reform der Grundsteuer fasste der Vize-Präsident des BFW Bundesverbandes Dr. Christian Kube abschließend zusammen: „Bei der Grundsteuer handelt es sich um ein Äquivalent für Infrastrukturleistungen, die den Nutzern der Gebäude zugutekommen. Ziel der Reform ist es, eine Lösung zu finden, die unnötige Bürokratie vermeidet. Die Kostenbelastung für Eigentümer und Mieter müssen begrenzt werden. Daher ist es essentiell, dass die Kommunen die Hebesätze nicht länger uneingeschränkt erhöhen.“

BFW-PM zum BFW-Steuerforum: Perspektiven für 2019 pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

Die Vorträge der Referenten finden Sie hier:

Dr. Christian Birkholz, Vorsitzender des BFW Fachausschusses Steuern
Jan Evers und Solveig Wickinger (Trinavis)
Prof. Dr. Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Martin Görlitz (Deloitte)
Mario Mühlbauer (Dr. Hanns Maier GmbH & Co)


Stellungnahme und Anhörung zur Sonder-AfA

Am 19. November war BFW-Präsident Andreas Ibel als Fachexperte zu einer Anhörung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages eingeladen, um mit den Abgeordnetendem über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (19/4949, 19/5417) zu diskutieren. Zum Gesetzentwurf hat der BFW Bundesverband eine Stellungnahme veröffentlicht, die anbei zum Download bereitsteht.

BFW-Stellungnahme zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubau pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen