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ONLINESEMINAR: “Newsletter Immobilienwirtschaft” Geschäftsführerhaftung, Insolvenzanfechtung, Grundsteuerreform

24. November um 9:00 - 16:00 Uhr
1. Mehrwertsteuerabsenkung 2020 – Was sind die Folgen 2021?

Die Regierungskoalition hat im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets den Umsatzsteuersatz vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % abgesenkt. Diese Maßnahme wirft vielen Bereichen Fragen auf und macht umfassende und rechtzeitige Beratung notwendig. Die Finanzverwaltung hat zeitnah zur Verkündung des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes (BGBl 2020 I S. 1512) ein Anwendungsschreiben zur befristeten Steuersatzsenkung veröffentlicht.

Die Entwicklung ist dynamisch; der Bundesrat hat dem Gesetz am 29.6.2020 zugestimmt, am 30.6.2020 erfolgte die Verkündung im Bundesgesetzblatt, sodass die Steuersatzsenkung pünktlich zum 1.7.2020 in Kraft treten konnte. Die Finanzverwaltung hatte zuvor bereits 3 Entwürfe eines Anwendungsschreibens auf der Internetseite des BMF bereitgestellt. Inzwischen liegt das finale Schreiben mit Datum vom 30.6.2020 vor.

Wie Sie damit umgehen müssen in der Immobilienwirtschaft erklären wir Ihnen.

2. Kaufpreisaufteilung850,

In vielen deutschen Großstädten steigen die Bodenpreise seit Jahren ins Unermessliche, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Das führt dazu, dass die In vielen deutschen Großstädten steigen die Bodenpreise seit Jahren ins Unermessliche, und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Das führt dazu, dass die Käufer von Mietwohnungen und Mehrfamilienhäusern trotz steigender Kaufpreise immer weniger AfA-Volumen bekommen – die Bodenwertanteile erreichen stellenweise mehr als 80%.

Umso wichtiger ist es, wenigstens das Bestmögliche aus der Situation für die Mandanten herauszuholen. Dazu gehört es, die zulässigen Aufteilungsmethoden der ertragsteuerlichen Kaufpreisaufteilung genau zu kennen und anwenden zu können. Insbesondere die richtige Anwendung der Bodenrichtwerte und die korrekte Ermittlung der Gebäudesachwerte können in vielen Fällen noch Schlimmeres verhindern.

Zweiter großer Themenbereich ist die Abschreibung nach § 7 Abs. 4 S. 2 EStG bei verkürzter Restnutzungsdauer. Wir stellen die gesetzlichen Grundlagen und die Rechtsprechung zu der Thematik vor. Dabei wird auch der historische Hintergrund des § 7 Abs. 4 EStG erläutert, der zum Verständnis der heutigen Situation wesentlich ist.

3. Insolvenzanfechtung gem. § 129 ff. InsO

Krise und Insolvenz des Vertragspartners

Fremde Probleme nicht zu eigenen machen

Die Krise und spätere Insolvenz eines Unternehmens können auch dessen Vertragspartner erheblich in Mitleidenschaft ziehen. Denn ein Insolvenzverwalter kann Zahlungen bzw. Leistungen zurückverlangen (sog. Insolvenzanfechtung), die das insolvente Unternehmen zum Teil lange vor dem Insolvenzantrag erbracht hat. Die Hürden für eine erfolgreiche Anfechtung sind über die Jahre immer niedriger geworden. Unternehmer können die finanziellen Risiken einer Insolvenz-anfechtung jedoch reduzieren, teilweise sogar ausschließen, wenn gewisse Grundregeln beachtet werden. Ein solides Wissen in diesem Bereich ist für Sie als Gläubiger daher unerlässlich, um Fehler zu vermeiden und Rückzahlungen im Rahmen einer Insolvenzanfechtung möglichst aus-zuschließen.

4. Beim Grundsteuer-Reform-Wettlauf setzen sich erste Kandidaten ab

Die Reform der Grundsteuer drängt. Die Länder haben die Wahl: Bundesmodell – dann gibt es nichts weiter zu tun – oder eigene Methode. Dann muss möglichst bald geregelt werden. Baden-Württemberg prescht vor und präsentiert als erstes Land einen exklusiven Gesetzentwurf.

Baden-Württemberg will ein eigenes Grundsteuergesetz erlassen. Die grün-schwarze Landesregierung hat am Dienstag (28. Juli) den Weg dafür geebnet und den Gesetzentwurf für ein “modifiziertes Bodenwertmodell” verabschiedet. Damit leistet das Kabinett Pionierarbeit: Eigentlich hatte Bayern als erstes Bundesland von der Öffnungsklausel Gebrauch machen wollen.

Grundlage für die Neuberechnung der Grundsteuer sollen im Südwesten künftig die Grundstücksfläche und der Bodenrichtwert sein. “Uns war wichtig, Wohnen nicht zu verteuern”, erklärte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) in Stuttgart. Eigentümer von Wohngebäuden sollen so weniger belastet, Brachflächen in Wohngebieten hingegen höher besteuert werden.

 

Technische Voraussetzungen für Onlineseminare:

Optimal ist die Teilnahme mittels Computer bzw. Tablett mit Kamera und Mikrofon.

Eine stabile, schnelle Internet-Verbindung ist von Vorteil.

Im Notfall können Sie auch telefonisch am Webinar teilnehmen, indem Sie sich über eine der o.g. Telefonnummern einwählen.

Eine Teilnahme an Übungen ist jedoch bei einer telefonischen Verbindung nicht möglich.

 

 

 

 

 

Referent: Karl-Enrico Heim

HEIM Wirtschaftskanzlei, Allersberg (D), Münchenstein (CH)

 

Die Online Seminare werden per “Go to Meeting” durchgeführt.

Zeit:

9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr

Teilnahmeentgelt                         

Für BFW-Verbandsmitglieder:       199,00 € zzgl. 16 % MwSt.

Für Nichtmitglieder:                      269,00 € zzgl. 16 % MwSt

 

Dieses Seminar wird gemäß inhaltlichen Anforderungen zertifiziert nach §34c GewO

Sie möchten am Seminar teilnehmen? Vorlage_Anmeldung-zum-Onlineseminar_Volltags.pdf pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

 

Details

Datum:
24. November
Zeit:
9:00 - 16:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

BFW Landesverband Mitteldeutschland e.V.
Telefon:
0351-563 87 435
Fax:
0351-563 87 437
E-Mail:
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Website:
www.bfw-mitteldeutschland.de
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